Hopper

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Der Hopper ist ein Behälter der meistens oben oder seitlich versetzt auf dem Markierer dem sog. Feed sitzt. Er dient dem Zweck, den Markierer mit Kugeln zu versorgen. Man unterscheidet im groben zwischen drei verschiedenen Hoppern:

Schüttelhopper E-Hopper Forcefeed-Hopper


Inhaltsverzeichnis

Typen

Schüttelhopper

Der Schüttelhopper ist der einfachste Hopper den es gibt. Es werden oben Kugeln eingefüllt, die dann durch das Feed in den Markierer fallen. Es kann manchmal sein, dass Kugeln das Loch, das zum Feed führt verstopfen. Dieses Problem wird duch das Schütteln des Hoppers behoben, daher kommt auch der Name.


E-Hopper

E-Hopper sind Hopper mit einem integrierten Motor, der einen Propeller (engl. Paddle) antreibt, der das verklemmen von Kugeln verhindert. Die Kugeln fallen aber nur wegen der Schwerkraft nach was alle Hopper dieser Kategorie auf ca 10-11 BPS begrenzt. Manche Hopper lassen den Motor immer drehen, was aber die Batterielebensdauer sehr stark reduziert. Außerdem können Paintballs brechen, wenn der Hopper mit Gewalt einfach "weiterrührt". Deshalb gibt es zwei verschiedene Technologien, die ermöglichen, dass der Hopper nur dreht, wenn auch wirklich Kugeln zugeführt werden sollen:

  • Lichtschranke: Über eine reflektive Lichtschranke (Viewloader hat diese Variante patentiert) oder eine Gabellichtschranke wird das nachfallen eines Paintballs registriert und der Motor enigeschaltet.
  • Vibration: Mittels eines Piezo-Elements werden Erschütterungen des Hoppers registriert.
  • Akustisch: Ein Mikrofon registriert laute akustische Impulse, zb. einen Schuss.

Sowohl die Akustische als auch die Vibrationsvariante rühren (engl. feeden) sobald die Gun geschossen wird oder man gegen das Gehäuse klopft.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, wenn die Lichtschranke verdreckt ist, kommt es zum Totalausfall oder Dauerrühren des Hoppers. Die akustische Variante muss sich vor dem Einschalten immer erst an die Umgebungslautstärke anpassen. Das ist nicht so schlimm, aber wenn es zu laut war "hört" der Hopper schlecht und feedet nicht beim schießen oder reagiert auf die Schussgeräusche von anderen Guns. Darum stellen immer mehr Hersteller auf die Vibrations-variante um die dieses Manko nicht hat.

Forcefeed-Hopper

Forcefeeds drücken mit Hilfe eines Tellers mit Zapfen (engl. Drivecone) der mit einer Feder vorgespannt ist und durch den Motor ständig nachgespannt wird, die Balls ins Feed so ist immer Druck auf den Balls, ein normaler HALO B schafft es bis zu 22 bps zu fördern (engl. feeden). Auch bei den Forcefeedern gibt es die akustische, vibtationsaktivierte und optische Variante.

Der Evo2 und VLocity werden nicht als forcefeeder bezeichnet, da sie keinen echten Druck auf die Paintballs ausüben. Der VLocity hat zwar ebenfalls eine Feder eingebaut, diese spannt jedoch nicht den Teller vor, sondern soll verhindern das ein Paintball zerdrückt wird wenn ein Zapfen des Tellers zu hartauf einen Paintballt trifft indem die Feder ein wenig nachgibt.

Modelle, chronologisch

VL200

Lange Zeit Marktdominierend war der VL200 von Viewloader. Ein sogenannter "Schüttelhopper" da sich die Kugeln öfters verklemmten und damit kein Schuss mehr möglich war, weshalb der ganze Markierer samt Hopper geschüttelt werden musste. Die Paintballs fallen aufgrund der Erdanziehung nach, über die Fallbeschleunigung lässt sich nachweisen das dieser Hoppertyp maximal 13 Kugeln pro Sekunde nachführen kann.

VL2000

Um das Schütteln abzuschaffen folgte der VL2000, der mittels eines Motors und eines Plastikdrehkreuzes ständig für Bewegung in den Paintballs sorgte, so das es nicht mehr zu Verklemmungen kommt bzw. diese automatisch aufgelöst werden. Im unteren Hals des Hoppers befindet sich eine Gabellichtschranke die bei passieren eines Paintballs automatisch den Motor für eine kurze Zeit startet.

Ricochet

Kurz darauf warf die Firma Ricochet Hopper mit einer Gehäuseform auf den Markt, die es einem Paintball erleichtern sollte eher abzuprallen als aufzuplatzen. Es gibt vielerlei Modelle, unter anderem mit Forcefeed oder LCD-Display das die restlichen Paintballs im Tank anzeigt.

Warpfeed

Vor der nächsten Hoppergeneration erblickte das heute vergessene Warpfeed das Licht der Welt. Das Warpfeed ist kein Hopper, sondern ein "Hopper Helper". Durch ein handtellergroßes Förderrad im inneren kann die unregelmäßige Kugelabgabe des Hoppers (zB. VL2000) ausgeglichen werden, und es ist Kapazität für eine kurze aber extrem schnelle Schussfolge vorhanden. Die Paintballs durchlaufen nach dem Förderrad einen Schlauch der zum Feed des Markierers führt. Das Warpfeed ist seitlich montiert, und der Hopper wird in das Warpfeed gesteckt. Dadurch verringert sich die treffbare Fläche eines Markierers nach oben hin erheblich, wird aber durch eine nach links vergrößerte Trefferfläche und schlechteres Händling erkauft.

HALO A/B

Die erste echte Innovation auf dem Hoppermarkt stellte der HALO B dar. Im inneren Befindet sich ein Schaufelrad das über eine Feder vom Motor vorgespannt wird, und deshalb einen ständigen Druck auf die in den Markierer zu fördernden Paintballs ausübt (der HALO A hat diese Feder nicht, kann aber auf B-Niveau nachgerüstet werden). Dies wird als forcefeed bezeichnet. Förderraten von bis zu 30 BPS sind machbar. Der Motor wird über eine reflektive Lichtschranke gesteuert, da Viewloader Breakbeam patentiert hat. Durch diverse Vorrichtungen (Feder, beweglich angebrachte Kugeln usw.) wird das verklemmen von Paintballs beim fördern in den Feed quasi ausgeschlossen.

Der HALO ist Softwareupdate-fähig. Das neuste Update reduziert den Stromverbrauch, ermöglicht dem HALO eventuelle Ballklemmer selbstständig zu beheben und passt die Drehgeschwindigkeit dynamisch an den derzeitigen Kugelbedarf an.

Zusätzlich zum HALO B gibt es noch die Variante Reloader B mit identischem Gehäuse. Unterschiede zum HALO B:

  • Kann im Gegensatz zum HALO B mit 4 (statt mit 6) Batterien betrieben werden.
  • Hat keine Lichtschranke, sondern ist soundaktiviert.
  • Kann auf drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen eingestellt werden, um besonders brüchigen Paintballs Rechnung zu tragen.

Der HALO B kann mit dem RipDrive nachgerüstet werden. Die Achse des Schaufelrades wird auf ein Rad an der Unterseite des Hoppers herausgeführt, so das man direkt Ballklemmer auflösen kann. Außerdem kann man damit den Hopper quasi komplett vorspannen, so das man ca. 10 Schüsse auch mit leerem ohne nicht vorhandenen Akku rauskriegt.

Evo

Kurz nach auftauchen des HALO antwortete Viewloader mit der Markteinführung des Evolution (Spitzname "Eggolution" aufgrund der Eiform). Hier werden die Paintballs von mehreren Gummizapfen in Richtung Ausgang gefördert. Ob dies ebenfalls als forcefeed-Prinzip bezeichnet werden kann, ist in Paintballerkreisen noch immer strittig.

QLoader

Eine Ausnahme stellt der QLoader dar, da er komplett mechanisch arbeitet aber dennoch ein forcefeeder ist. Im inneren des QLoaders befindet sich eine Spirale die unabhängig davon wie weit sie aufgezogen ist fast den gleichen Ausgangsdruck erzeugt. Paintballs werden nicht eingefüllt, sondern müssen in den Tank "hineingekurbelt werden". Da die Paintballs bereits vorsortiert im Tank sind können konstante Förderraten von bis zu 100 BPS erreicht werden.

VLocity

Der VLocity ist der neuste Hopper der Firma Viewloader und nutzt das gleiche Funktionsprinzip wie der HALO. Der VLocity bietet 7 Forcefeedstufen und fasst ca. 20 Balls mehr als der Halo, desweiteren ist von Vorteil das die 2 Augen(reflektive Lichtschranke) die zur Forcefeed Steuerung dienen nicht im Feed sitzen sondern davor.

Force Feed Stufe einstellen

  • Hopper anschalten (Kippschalter)
  • Taster drücken und gedrückt halten
  • Es geht eine orange LED an, die erstmal in der anzahl der eingestellten Stufe aufblinkt und dann für ca. 1-2sek. ausbleibt (noch immer gedrückt halten). Wenn ihr eine bestimme Stufe einstellen wollt müsst ihr nun nur warten bis die LED in der Anzahl der gewünschten Stufe aufblinkt. (1x = Stufe 1, 2x = Sufe 2, usw.)

Feed kürzen

Ist nach wie vor Geschmackssache, Fakt ist das der Vlocity keine probleme mit einen gekürzten Feed hat dank seiner 2 Augen die auf der sicheren Seite des feeds sitzen :)

Vlocity & Reballs

Läuft ganz gut, beim ein oder anderen muss die Force Feed Stufe erhöht werden. Ballklemmer kommen vor wenn man den Hopper zu voll lädt, da sich die Reballs zu stark in den Hopper drücken.

Draxxus Pulse

Der Pulse ist der erste Hopper aus dem Hause Draxxus und vereinigt neue und schon dagewesene Ideen in einem. Er kann wahlweise mit einem 9V Block oder 6 AA Batterien betrieben werden. Dank Funktechnologie (RF Chip) ist der Hopper in der Lage zu erkennen wann er Paint nachfüttern soll, das entsprechende Modul für den Markierer wird mitgeliefert, dafür verzichtet er auf Augen und Sounderkennung. Desweiteren befindet sich der Mechanische Teil samt der Steuerung in einer Herausnehmbaren Schublade die das reinigen erleichtern soll.


Welcher Hopper ist wie schnell?

Ein Geschwindigkeitsvergleich aller Hopper findet sich bei Warpig: http://warpig.com/paintball/technical/loaders/lineup/index.shtml http://www.warpig.com/paintball/technical/loaders/lineup2/index.shtml

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