CO2
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Grundsätzliches
CO2 (Kohlendioxid) war früher eines der Haupttreibmittel für Markierer. In der Flasche befindet sich das CO2 im flüssigen Zustand, es verdampft (vereinfacht ausgedrückt) immer nur soviel CO2 das bei Zimmertemperatur ein fast konstanter Ausgangsdruck einer simplen Flasche von 60 Bar herrscht.CO2 wird immer mehr von Druckluft verdrängt, da es vielerlei Nachteile hat:
- Bei steigenden Aussentemperaturen kann der Ausgangsdruck so stark ansteigen, das Plastik-Verbindungsschläuche zum Markierer platzen.
- Bei zu niedrigen Aussentemperaturen kann der Gasdruck so stark absinken, das geschossene Paintballs einem quasi vor den Füßen landen oder (bei Blowback) der Markierer durchrattert.
- CO2 greift die Gummidichtungen im Markierer an.
- Bei hoher Schussfolge kann der gesamte Markierer so stark abkühlen, das er den Betrieb einstellt.
- Ohne Antiflüssigsystem kann flüssiges CO2 in den Markierer gelangen. Moderne Markierer quittieren das in der Regel mit einem Totalausfall der Pneumatik.
In Deutschland waren bis vor kurzem nur die grau gefärbten CO2-Flaschen zugelassen (TÜV). Schwarz lackierte Importflaschen, die über eine "PI" Kennzeichnung verfügen dürfen seit kurzer Zeit ebenfalls betrieben und befüllt werden.
Bei einigen Modellen ist statt des üblichen Pinventils (das beim Einschrauben in den Markierer automatisch öffnet) ein Schraubverschluss mit Drehrad (ein sog. On/Off-Ventil) vorhanden.
Füllen
Erheblich schwieriger als bei HP, lasst euch die Flasche vom Feldbetreiber füllen.



