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Cockingdruck
Der cockingregulator ist für den Druck und damit die Kraft zuständig, mit
der die ram (und damit der backblock) bewegt wird. Ist der Druck zu hoch
beschädigt der bolt den paintball falls diese noch nicht ganz durchgerutscht ist.
Ist er zu niedrig "Furzt" die cocker, da die ram nicht mehr genug
Kraft hat das cockingrod so weit auszuziehen das die cocker gespannt wird.
Der sehr robuste und zuverlässige sledgehammer-Regulator (Regelbereich
35-100 psi), wie er an jeder Standardcocker
zu finden ist, ist dummerweise nur von der Seite aus
einzustellen, mit der er an den frontblock geschraubt ist.
Zum glück kann man ihn (nach abziehen des Schlauches
der zum mittleren Anschluss des 4-Way führt) recht einfach abschrauben.
Die Verbindungsschraube zwischen Regulator und frontblock wird nicht angerührt,
sie bleibt im frontblock.
Dummerweise haben Ventile aufgrund div. physikalischer Effekte kein lineares
Druckverhalten, beim Regulatoreinstellen
gilt also nicht immer Schraube rein=weniger, raus=mehr. Je nachdem, wo man
sich auf der Kennlinie befindet kann ein Reinschrauben der Federnuss unter
umständen auch ein Ansteigen des Ausgangsdruckes bewirken.
Schraubt man die Federnuss zu weit heraus wird der Luftweg langsam verschlossen,
außerdem lässt sich der Regulator nicht
mehr weit genug auf die Verbindungsschraube im Frontblock schrauben so
das die Verbindung undicht ist, also Aufpassen.
Der optimale Druck lässt sich nur mit ein wenig Fingerspitzengefühl und viel
probieren herausfinden. Wenn man etwas systematisch vorgeht und durch vorsichtiges
ändern herausfindet wo man sich ungefähr auf der Kennlinie befindet lässt sich
kann man das Einstellen aber recht schmerzlos hinter sich bringen.
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